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Wie immer im Leben kann es auch beim Stillen nicht einfach nur Vorteile geben. Diese Vorteile sind zwar ziemlich umfangreich, allerdings gibt es natürlich auch Nachteile bzw. Dinge, die möglicherweise je nach Situation gegen das Stillen sprechen könnten.

Gesundheitliche Probleme

Auch Nachteile gibt es beim Stillen eines BabysLeiden sie beispielsweise an gravierenden Infektionen, die wiederum durch die Muttermilch an ihr Baby weitergegeben werden könnten, so ist vom Stillen abzuraten. Dies ist beispielsweise bei einer HIV-Infektion der Fall. Auch seltene Stoffwechselkrankheiten des Babys gehören zu den Gründen, die gegen das Stillen sprechen, da es beispielsweise eine Milchzuckerunverträglichkeit besitzen könnte. Auch Medikamente sind ein Punkt, bei dem sie genau darauf achten sollten, was sie zu sich nehmen müssen. Generell sollten Stillmamas auf Medikamente aller Art verzichten, allerdings ist eine einzige Paracetamol für ihr Baby nicht gleich schädlich, wenn der Kopf dann doch einfach mal zu sehr hämmert. Jedoch gibt es Situationen, in denen sie als Mutter dauerhaft Medikamente einnehmen müssen, beispielsweise bestimmte Antibiotika-Mittel.

Sprechen sie in jedem Fall mit ihrem Arzt über die Situation und pausieren sie im Zweifel das Stillen, um dann nach dem Absetzen der Medikamente wieder weiter stillen zu können. Damit die Milchproduktion nicht nachlässt, während sie eine Zwangspause einsetzen müssen, ist es zudem ratsam, die Milchproduktion mit einer Pumpe weiter anzuregen.